DIREKTOR VON ALPINE MOTORSPORTS
Bruno Famin

Biografie
Bruno Famin beginnt seine Karriere im Motorsport im Jahr 1989. Er arbeitete an den Motoren und Getrieben von Peugeot Talbot Sport und übernahm anschliessend Projekte wie den 905 Spider und den 106 Gr A.
2005 wurde Bruno zum Technischen Direktor von Peugeot Sport ernannt, bevor er dort 2012 die Gesamtleitung übernahm. Der Franzose spielte die entscheidende Rolle beim Projekt «908», mit dem Peugeot die 24 Stunden von Le Mans gewann, ebenso wie bei Sébastien Loebs Rekordsieg in Pikes Peak 2013. Er errang ausserdem zwischen 2016 und 2018 drei Siege bei der Rallye Dakar und einen Titel in der Rallycross-Weltmeisterschaft 2015.
2019 wurde Bruno operativer Leiter der Sportabteilung der Fédération Internationale de l’Automobile (FIA). Er übernahm hauptsächlich für die Verwaltung aller Projekte und sportlichen Aufgaben.
Bruno Famin kam zu Beginn der Saison 2022 der FIA-Formel-1-Weltmeisterschaft zum BWT Alpine F1 Team. Er wurde zum Geschäftsführer von Alpine Racing ernannt und überwachte insbesondere die Aktivitäten im Zusammenhang mit dem F1 Motor in enger Zusammenarbeit mit Enstone.
Im Juli 2023 wurde Bruno zum Direktor von Alpine Motorsports und zum vorläufigen Teamleiter ernannt. In dieser Funktion steuert Bruno die motorsportlichen Aktivitäten von Alpine in unterschiedlichen Bereichen, darunter das WEC-Programm von Alpine und den neuen Versuch, in Le Mans zu gewinnen – einer Strecke, auf der er bereits Erfolge erzielt hat.
«Wir gehen mit einer Gruppe erfahrener, sich ergänzender und engagierter Fahrer in die neue Saison der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, die voll und ganz hinter demAlpine Projekt stehen.
Die Kontinuität wird durch Charles Milesi und Ferdinand Habsburg gewährleistet, die die Entwicklung der A424 seit ihren Anfängen begleiten und den Fortschritt des Teams verkörpern. Jules Gounon und Frédéric Makowiecki haben durch ihre Erfahrung, ihren Anspruch und ihre Leistungsfähigkeit in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld sofort einen Beitrag geleistet.
Die Ankunft von António Félix da Costa und Victor Martins stärkt dieses Team mit unterschiedlichen Profilen, die jedoch alle den Willen gemeinsam haben, sich für ein ehrgeiziges Projekt einzusetzen.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen das Team und die A424 weiter voranbringen, die geschaffenen Grundlagen festigen und unser Leistungsniveau noch weiter steigern. Die Einstellung, das Engagement und der sich ergänzende Charakter dieser Gruppe werden wesentliche Vorteile sein, um die Herausforderungen zu meistern, die vor uns liegen.»
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