2. Juli 2022

Fernando schaffte es zum vierten Mal in Folge in Q3, während für Esteban nach einem Problem mit der Batteriekühlung und daraus folgenden Leistungsverlust bereits in Q2 Schluss war.

 

Die wechselnden Wetterbedingungen erschwerten die verschiedenen Läufe. So fand nach dem eher durchwachsenen gestrigen Tag das dritte Freie Training auf trockener Piste statt, das folgende Qualifying jedoch bei Regen.

 

Die beiden Fahrer schafften es nach einer Reihe Runden auf mittleren Reifen ins Q1. Fernando wurde mit einer Zeit von 1:41,598 Minuten Zehnter und Esteban kam knapp 0,2 Sekunden hinter seinem Teamkollegen auf den zwölften Rang.

 

In Q2 verschlechterten sich die Bedingungen. Wer in die Top Ten kommen wollte, musste gleich zu Beginn der Session eine relevante Zeit fahren. Fernando gelang dies, als er seine Runde in 1:42,209 Minuten absolvierte. Esteban hatte hingegen mit Batterieproblemen zu kämpfen und so reichte es für ihn nur zu einem fünfzehnten Platz.

 

Fernando war darauf aus, seinen Erfolg von Kanada zu wiederholen, und lag nach seiner ersten gezeiteten Runde in Q1 auf Platz eins, fiel dann aber auf den dritten Platz zurück, nachdem alle seine Gegner eine Zeitgutschrift erhalten hatten. Anschliessend verschlechterten sich die Wetterbedingungen. Seine letzte Runde schaffte Fernando schliesslich in 1:42,116 Minuten. Das reicht aus, um morgen vom siebten Platz aus zu starten.

 

Esteban Ocon – P15 / 1’45,190: 

 

«Es war heute ein heikler Tag für uns. Der Leistungsverlust aufgrund eines Batterieproblems zu Beginn von Q2 führte dazu, dass wir nicht mit der Konkurrenz mithalten konnten. Am Ende der Session blieb uns der fünfzehnte Platz, was für das morgige Rennen nicht ideal ist. Trotzdem bleibe ich positiv gestimmt, denn wir sind dieses Jahr schon von weiter hinten aus gestartet und das hat uns nicht davon abgehalten, Punkte zu holen. Das wird also morgen das Ziel sein. Aktuell analysieren wir das Problem und ich bin mir sicher, dass das Team es beheben wird und wir für das Rennen in Bestform sein werden. Hier in Silverstone gibt es Überholmöglichkeiten, also müssen wir jede Gelegenheit nutzen, ein anständiges Ergebnis zu erzielen.»

 

Fernando Alonso – P7 / 1:42,209: 

 

«Für heute war mehr zu erhoffen, aber leider konnten wir nicht das Maximum aus unseren letzten Q3-Runden herausholen. Am Ende meiner ersten Runde in Q3 lagen wir an der Spitze. Es lief also ziemlich gut. Aber in der letzten Runde überquerten wir die Zeitmessungslinie dann mit einer fast leeren Batterie, so dass es uns nicht möglich war, das volle Potenzial des Autos auszuschöpfen. Ich glaube, dass wir uns in den Top Fünf hätten qualifizieren können. Wir wissen noch nicht, ob es morgen regnet oder nicht. Also werden wir sehen, ob wir einen Nutzen aus unserer Startposition ziehen können, um Punkte zu holen. Das Auto fühlt sich sowohl unter trockenen als auch nassen Bedingungen gut an und alle Daten aus dem Werk zeigen, dass wir mit den Entwicklungen an diesem Wochenende einen guten Schritt nach vorne gemacht haben.»

 

Otmar Szafnauer, Teamchef: 

 

«Bisher ist es aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen hier in Silverstone ein recht schwieriges Wochenende. Wir sind von unserem Resultat im Qualifying etwas enttäuscht. Wir haben zwei Fahrer, die gut mit einer nassen Strecke zurechtkommen, und ein Auto, das in der Vergangenheit bewiesen hat, dass es auch bei Regen mithalten kann. Das haben wir ja vor zwei Wochen in Kanada gesehen. Fernando hatte wahrscheinlich das Potenzial, in Q3 ein paar Plätze weiter vorne in der Rangliste zu stehen. Es kam darauf an, wer im richtigen Moment eine gute Runde schafft. Esteban hingegen hatte mit Pech zu kämpfen. Sein Akku war zu kalt, um ihn voll auszuschöpfen. Nichtsdestotrotz schauen wir immer nach vorne und erst am Sonntag werden die Punkte verteilt. Wir haben morgen ein langes Rennen vor uns, da wird es für unsere beiden Autos sicherlich gute Chancen geben, weiter nach vorne zu kommen. Wir sind mit den Verbesserungen zufrieden. Es ist uns gelungen, sie besser zu verstehen und während der Testfahrten auf trockener Piste an diesem Wochenende weitere Daten zu sammeln. Wir freuen uns auf das morgige Rennen, bei dem es erneut das Ziel sein wird, dass beide Autos unter den ersten Zehn über die Linie fahren. Ich sehe keinen Grund, warum dieses Ziel nicht erreichbar sein sollte.»